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Cloud Computing

7 Gründe sein Android Smartphone regelmässig komplett zu reseten

Alle drei bis sechs Monate setze ich mein HTC Desire Smartphone komplett neu auf. Bedeutet: Ich sichere alle Daten, spiele ein neues ROM ein, lösche meine SD Karte und installiere alle Apps neu.

Warum?

Weil:

1. Android Updates

Dadurch, dass mein Desire gerooted ist, kann ich mir selber aktuelle Android Versionen aufspielen. Zurzeit habe ich Android Gingerbread 2.3.4 laufen (welches das aktuellste ist). Hätte ich das Updaten nicht selber in die Hand genommen, würde mich HTC zwingen, Android 2.2.1 zu nutzen. Gründe immer ein aktuelles Android installiert zu haben, gibt es hier, hier und natürlich heir.

2. Custom ROMs

Der Desire Index listet allein 10 unterschiedliche Gingerbread Custom Roms auf. Der bekannteste ist sicher CyanogenMod. Wer ein Custom Rom installiert hat, bekommt ein aktuelles Android und je nach ROM weiter Features. Ich nutze das Oxygen ROM: clean, simple und ohne Schnickschnack!

3. Partitionierung der SD Karte

Mein Desire hat 500 MB internen Speicher. Android selber belegt davon schon gut 350 MB, da bleibt nicht mehr viel für Apps. Im Zuge des Resets kann ich meine SD-Karte partitionieren bzw. die Größe anpassen. Dieser SD-Karten Bereich erweitert dann den internen Speicher. Verwendet man z.B. eine Offline Navigation (TomTom oder CoPilot) ist dies ein Muss, dies Apps belegen alleine schon 40 MB.

4. Backup

Für mich ist das auch der Zeitpunkt eines manuellen Backups. Ich kopiere meine Bilder auf den PC, sichere meine Kontakte und SMS.
Nichts ist ärgerlicher, als sein Handy zu verlieren und damit alle persönlichen Daten (plus sie einem Fremden in die Hand zu geben). Als Backuptool nutze ich MyBackup Root.

5. Reset!

Durch das Einspielen des neuen ROMs werden alle Einstellungen und Daten im Smartphone gelöscht. Zusätzlich lösche ich danach die SD Karte. Wer schon was vom Locationgate (Must read: Zeit online -Verräterisches Handy) gehört hat, kann verstehen, warum dies sinnvoll ist. Selbstverständlich wird man so nicht die gesammelten Daten los, welche in die “Cloud” übertragen werden, jedoch alle lokale Daten. Was speichern wohl die ganzen installierten Apps auf dem Telefon?

6. Cleanup

Im Laufe der Zeit sammelt sich doch eine Menge an Daten auf den Smartphones an. Ich nutze den Reset und sortiere meine Bilder in meine Gallery ein. Durch das Formatieren der SD Karte, welche oft als USB Stick gebraucht wird, leeren sich auch sämtliche Caches (Apps Cache, Download Cache …).

7. Es einfach ist

Rooten ist wirklich kein Hexenwerk, eigentlich benötigt man nur das unrevoked Tool (fürs HTC Desire aber auch andere Smartphones) und ein Custom Rom. Einmal gerooted, kann man jederzeit ein neues Rom einspielen, die ganze Prozedur dauert dann nur noch 5 Minuten.

Meine Apps kann ich durch diese Liste einfachst über den Web Android Market wieder installieren:

Quelle: 411droid.com

Kosten: Amazon Cloud Instance mit Plone / Monat

Testweise habe ich vor einigen Monaten drei meiner Plone Instancen in die Amazon Cloud gebeamt.

Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt leider “noch” nicht:

Amazon AWS Abrechnung

Für März habe ich $ 95,34 bezahlt. Dort ist wenig bis kein Traffic eingerechnet. Außerdem kein S3 Speicherplatz und nur eine small-Instance.

aws_creditcard_balance

Meine Kreditkartengesellschaft hat mir 73,96 Euro abgezogen. Dafür bekomme ich anderswo einen ausgewachsenen Root-Server.

Cloud-Fazit: Noch ziemlich teuer, aber nutzbar. Es gab keine Downtime/Probleme. Die Bedienung ist dank ElasticFox sehr einfach. Für Plone reicht eine small-Instance jedoch nicht. Trotzdem fühlt sich alles sehr sexy an und es macht Spass mit Linux-Instance und “unbegrenzten” Speicherplatz zu spielen!

Cloud Computing von 0 auf 100.

Wer sich in Sachen Cloud Computing fit machen will dem empfehle ich diesen Lesestoff:

Einleitender Artikel:
Die geplante Revolution

Augen öffnendes (!?!) Buch:
The Big Switch von Nicholas Carr

Cloud Computing Podcast (en)

Amazon Web Services Blog

Cloud-Computing @ alltop.com